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Simulation in Aktion: Zentrum für fortgeschrittene medizinische Simulation am Northern Alberta Institute of Technology, Folge 2

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Simulation in Aktion: Zentrum für fortgeschrittene medizinische Simulation am Northern Alberta Institute of Technology – Folge 2
Aufbau kollaborativer Praxis durch IPE
Erfahren Sie, wie das Centre for Advanced Medical Simulation am NAIT ein interprofessionelles Ausbildungsmodell entwickelt hat, das 14 Programme durch TeamSTEPPS, gezielte Szenarioentwicklung, einen IPE-Pass und groß angelegte Simulationserfahrungen wie einen Massenanfall von 25 Verletzten miteinander verbindet.
Am Centre for Advanced Medical Simulation (CAMS) des Northern Alberta Institute of Technology (NAIT) ist interprofessionelle Ausbildung mehr als nur eine Lehrplanvorgabe – sie ist eine gelebte Kultur, geprägt durch gemeinsame Rahmenbedingungen, gezielte Planung und die enge Zusammenarbeit zwischen den Studiengängen der Gesundheitsfachberufe und der Veterinärmedizin. In dieser Folge von „Simulation in Action“ berichten Lisa George, Tom Waring und Nichole Boutilier, wie ihr Team mithilfe von TeamSTEPPS, kommunikationsorientierter Szenarioentwicklung und dem IPE-Pass sinnvolle Lernerfahrungen schafft, die Studierende optimal auf die Teamarbeit in der Praxis vorbereiten.
Das Gespräch beleuchtet auch, wie CAMS diese Arbeit von grundlegenden Simulationen bis hin zu komplexen Ereignissen wie dem jährlichen Massenanfall von Verletzten skaliert und dabei Governance, Nachbesprechungen und das Feedback der Teilnehmenden nutzt, um das Programm relevant und nachhaltig zu gestalten. Dieser praxisorientierte Ansatz fand bei den Teilnehmenden großen Anklang. Sie hoben die „großartigen Ideen der interprofessionellen Ausbildung“, den Wert standardisierter Rahmenwerke wie TeamSTEPPS und den Nutzen hervor, von den praktischen Erfahrungen erfahrener Experten zu hören.

Wichtigste Erkenntnisse:
- CAMS am NAIT hat TeamSTEPPS und Simulation in die alltägliche Kultur von 14 Studiengängen im Bereich der Gesundheitsfachberufe und der Veterinärmedizin integriert, anstatt IPE als einmalige Anforderung zu behandeln.
- Simulationsszenarien sind bewusst so gestaltet, dass Kommunikation, Rollenklarheit und Eskalationsverhalten unerlässlich sind, um die Simulation zu „besiegen“, sei es in einem einfachen Fall oder bei einem Massenanfall von 25 Verletzten.
- Der IPE-Pass bietet den Lernenden einen klaren Überblick über Auftaktveranstaltungen, TeamSTEPPS-Simulationen und Wahlaktivitäten, während ein Punktesystem und Auszeichnungen die Beteiligungsdaten erfassen und die Besten auszeichnen.
- Ein IPE-Curriculum-Unterkomitee, strukturierte Nachbesprechungen und von Gleichaltrigen getragene Anerkennungsprozesse arbeiten zusammen, um die Aktivitäten relevant zu halten, die Qualität zu sichern und die Akzeptanz in allen Programmen zu steigern.
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